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Sommer 2018

Okay, wir alle warten auf kühleres Wetter. Und alle hätten gerne etwas Regen. Aber wisst Ihr eigentlich, was es bedeutet bei diesen Temperaturen unsere Tiere zu versorgen?! Am Leben zu erhalten?!

Es geht momentan nicht mehr darum jeden Tag ungefähr 70 Tiere zu versorgen, über 40 Katzenklos täglich zu reinigen. Es geht im Moment wirklich um das Leben der Kitten. Das bedeutet, ab 10 Uhr morgens die Fenster mit feuchten Tüchern zuhängen. In den wärmsten Räumen Flaschen mit gefrorenem Wasser auf die Böden legen. Futter und Näpfe 3 mal am Tag wechseln. Die Tiere fressen und trinken nicht mehr genug. Also wird wieder Katzenmilch gekocht, die Tiere, die komplett zusammengebrochen sind werden mit der Flasche gefüttert. Jeden Tag Wurmkuren, weil Giardien dieses Wetter besonders mögen und wischen mit Chlor zusätzlich, um diese Parasiten abzutöten.

 



Ich will damit nur sagen, wir kämpfen am Limit- und das unentgeltlich!

Und dann wundern sich tatsächlich noch Menschen darüber, dass man kein Verständnis für Tierhalter hat, die ihre Katzen nicht kastrieren. Das man nicht versteht, warum es immer noch keine flächendeckende Kastrationspflicht gibt. 

Wenn alle aktiven, ehrenamtlichen Tierschützer für 3 Monate ihre Arbeit einstellen würden, würde der Tierschutz in unserem Land am Boden liegen. Aber das macht natürlich niemand, weil wir es ja für unsere Pflicht halten diese Arbeit zu erledigen. Wie wäre es denn mal, wenn unsere Oberhäupter der Kommunen, unsere Politiker auch mal ihre Pflicht tun und uns bei diesem Kampf unterstützen würden!

Bringt endlich eine flächendeckende Kastrationspflicht!

Eure Gabi Lampe

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Fundkatze aus Bad Essen

Bereits am 18.4.18 lief diese Katze Bürgern aus Bad Essen zu. Obwohl man von zulaufen gar nicht reden kann, denn das Tier lag schwach und stark abgemagert bei ihnen im Garten. Es konnte nicht aufstehen und die Finder versuchten dem Tier erst mal zu helfen, indem sie ihm Futter und Wasser anboten. Gott sei Dank machten sie sich keine Gedanken darüber, dass es ja überall heißt „Wer ein Tier füttert, dem gehört es“. Wenn die Finder auch erst überlegt hätten, wer denn wohl für die Kosten aufkommt, wäre diese Katze heute tot. Sie ist heute – nach 14 Tagen aufpäppeln – noch immer nur Haut und Knochen. Es ist ein altes Tier, die Zähne sind sehr schlecht, aber in dem Zustand, in dem sich die Katze im Moment befindet, ist an eine Narkose gar nicht zu denken. Die Frage stellt sich, wo kommt dieses Tier her? Wurde es ausgesetzt? Dann würden wir den Besitzer gerne finden! Ist es schon längere Zeit unterwegs? Das rechtfertigt eigentlich den Zustand der Zähne nicht wirklich.

Tatsache ist, dass man den Findern dieser Katze mal wieder überall die Hilfe verweigerte, wahrscheinlich aus Angst vor den Kosten. Leider ist Bad Essen, was den Tierschutz betrifft, noch in der Steinzeit. Immer wieder bekommen wir Anrufe, dass wieder eine Katze abgelehnt wurde. Jedes Jahr übernehmen wir auch von dort noch zusätzlich Katzen, obwohl wir eigentlich mit unseren sieben Kommunen sehr gut zu tun haben. In diesem Fall waren weder diverse Tierärzte noch Tierschutzvereine bereit, das Tier aufzunehmen. 

Das Tierheim Hellern, was eigentlich zuständig ist, wollte dieses nur auf Anordnung des Ordnungsamtes Bad Essen aufnehmen. Klar, wenn man lange genug wartet, erledigen sich manche Sachen von alleine. Für diese Katze wäre dann jede Hilfe zu spät gekommen. 

Als allererstes zuständig war in diesem Fall das Ordnungsamt Bad Essen. Und was für eine Auskunft haben die Finder bekommen: Das Ordnungsamt würde sich um Hunde und um gechipte Katzen kümmern, ansonsten könne man sich schließlich nicht um jede Katze kümmern. Sie sollten die Katze einfach laufen lassen.

Das Tier konnte gar nicht mehr laufen! Und wenn eine Gemeinde keine Kastrationspflicht und keine Kennzeichnungspflicht hat ist das ja wohl eine Aussage, die man nicht nachvollziehen kann.

Jede Gemeinde, auch Bad Essen, ist in der Pflicht, wenn es um hilflose oder kranke Tiere geht, deren Besitzer gerade nicht vor Ort ist. Das sagt die Gesetzgebung!

 
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Danke für diesen tollen Tag

Es passte einfach alles, sogar das Wetter spielte in diesem Jahr mit. Die Vorbereitungen für unseren 7. Tag der offenen Tür liefen bereits seit Wochen auf Hochtouren. Das ganze Jahr denken alle Mitglieder an unsere Tombola für diesen Tag und sammeln fleißig, aber die letzen 2 Monate sind dann intensive Arbeit um alle Preise, in diesem Jahr waren es 2.000 ! zusammenzutragen. Bereits 3 Wochen vor der Veranstaltung wurde die Tombola von 3 Mitgliedern aufgebaut, alleine für die Nummerierung, Katalogisierung und Aufbau wurden insgesamt 35 Stunden gebraucht. Als Belohnung dafür war die gesamte Tombola bereits eine Stunde vor Schluss ausverkauft. Kein Wunder, es waren wirklich tolle Preise und es gab keine Nieten.


tombola preise


Dafür noch einmal ein ganz großes Dankeschön an alle Firmen, die uns hierbei so großzügig unterstützt haben.

Von Beginn um 11:00 Uhr bis zum Schluss um 17:00 Uhr war die Veranstaltung durchgängig gut besucht. Der Parkplatz der Firma Glane, den wir auch dieses Jahr wieder nutzen durften, war ab 12:00 Uhr voll. Während die ersten Bratwürstchen schon zu Anfang über den Verkaufstresen gingen, startete der Kuchenverkauf so richtig nach 13:00. Dann allerdings standen die Besucher Schlange, die gespendeten Kuchen waren aber auch so richtig lecker. Mitglieder, Nachbarn, Verwandte und Freunde, alle hatten wieder die schönsten Torten gespendet.

Danke, dass das jedes Mal so toll klappt und wir uns auf diese Unterstützung verlassen können.

Über 20 Torten hatten wir in diesem Jahr – und übrig waren vielleicht 10 Stückchen!


TdoT torte


Aber ein Kuchen wurde gar nicht gegessen, weil man von diesem Kunstwerk einfach länger etwas haben wollte. Eine Arbeitskollegin hatte viele Stunden damit zugebracht uns diese Torte zu kreieren.

18 Mitglieder plus 5 Freunde und Verwandte haben dazu beigetragen, dass es eine erfolgreiche und stressfreie Veranstaltung war.
Auch für diese Unterstützung ein großes Dankeschön!

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und lässt uns etwas entspannter mit der Katzenflut umgehen. Bisher sind 7 Muttertiere mit ihren Welpen bei uns angekommen. Momentan beherbergt unser Verein alleine 36 Katzenwelpen.

 


 Und wie immer haben wir die schönsten Fotos des Tages in unserer Bildergalerie eingestellt:

http://tierhilfe-melle.de/bildergalerie/2017/tag-der-offenen-tuer-2017


 

 

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Wieder Tiere zurückgelassen!

Donnerstag erreichte uns der Anruf einer Bürgerin, die in einer von uns betreuten Gemeinde lebt. Sie erzählte, dass eine Nachbarin vor Weihnachten aus der Wohnung ausgezogen sei und ihre Tiere zurückgelassen habe. Sie hatte schon einige Anrufe getätigt, aber niemand fühlte sich wirklich zuständig. Sie selbst sei am Montag mit dem Vermieter in der Wohnung gewesen. Ich bat sie Abends anzurufen, da ich noch auf der Arbeit war. Abends erfuhr ich dann, dass es sich bei den zurückgelassenen Tieren um 2 Katzen, Ratten und Schlangen handeln sollte. Ich besprach mit der Frau, dass ich am nächsten Tag die Tiere abholen würde. Als ich nachfragte, ob sich die Katzen anfassen lassen wurden, oder sie scheu seien, sagte sie mir, dass sei kein Problem, der Vermieter habe sie am Montag in Transportboxen gesetzt.

Einen Moment verschlug es mir den Atem, die beiden Katzen saßen tatsachlich seit 3 Tagen in Transportboxen! Ich lies mir die Telefonnummer des Vermieters geben und rief ihn an, um die Tiere sofort abzuholen. Der gute Mann war aber nicht bereit zur Wohnung zu kommen und mir aufzuschließen! Es lies ihn auch absolut kalt, als ich ihm erklärte, dass für die eingesperrten Katzen jede Stunde zahlen wurde. Ich rief beim Veterinäramt in Osnabrück an, in der Hoffnung, dass dort jemand für den Notdienst erreichbar sei, es lief nur ein AB. Dann rief ich bei der Polizei an. Nach deren Meinung bestand kein begründeter Verdacht, dass sich wirklich Tiere in der Wohnung befanden.

Also hieß es warten. Ich informierte am nächsten Tag das Veterinäramt in Osnabrück, dass wir die Tiere herausholen wurden. Dann fuhren wir zu der Wohnung, ausgerüstet mit Gummihandschuhen, Käfigen und Styroporboxen für die Schlangen. Der Vermieter hatte es nicht für nötig befunden mit uns zu sprechen und alle Käfige und Boxen einfach in das Treppenhaus gestellt. Nachbarn halfen uns, die Tiere in unser Auto zu laden. Es handelte sich um 2 Katzen, 2 Ratten und 7 Schlangen. Die Schlangen waren natürlich stark unterkühlt, da sie seit vor Weihnachten ohne Strom und Heizung in der Wohnung waren. Wir fuhren direkt zum Tierarzt, der die Schlangen untersuchte, das Geschlecht feststellte und uns sagte, wie wir weiter mit den Tieren verfahren sollten.

Katze

Als die Katzen aus ihren Boxen kamen, liefen sie direkt zum Wassernapf und tranken und tranken. Ein Tier war klitschenass vom Urin und saß die erste Stunde direkt vor der Heizung. Die Ratten stürzten sich auch als erstes auf den Wassernapf. Die Schlangen wurden auch erst einmal aufgewärmt und fingen den nächsten Tag direkt an zu fressen. Bei unserem 2. Vorsitzenden sind sie erst einmal in den besten Händen, da er sich mit Schlangen und Reptilien gut auskennt. Die Menschen sind vor ihrer eigenen Unfähigkeit, fehlendem Strom und Warme weggelaufen, die Tiere mussten dort bleiben und waren darauf angewiesen, dass jemand sich kümmert. Leider hat das viel zu lange gedauert und zu viele haben mal wieder weggesehen!

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DANKE!

Einen ganz lieben und großen Dank an alle Besucher vom heutigen Adventsbasar.

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Es war ein wahnsinnig toller Tag und wir haben unheimlich viel Spaß gehabt.

Einen großen Dank für alle Spenden die wir entgegen nehmen durften!

Und natürlich an alle unseren fleißigen ehrenamtlicher Helfer, ohne die wir solche Tage gar nicht stemmen könnten! Ihr seid klasse!!!

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr ....

   

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Übrigens: Wir arbeiten außer in Melle selbst auch überregional im südlichen Osnabrücker Land - eben in Melle und Umgebung...

   

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