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Brand im größten Tierheim auf Sardinien – Tierschützer stehen fassungslos vor der Katastrophe

In der Nacht vom 25. auf den 26.09 2011 begann die Katastrophe. Im Wirtschaftsgebäude des Rifugio in Olbia auf Sardinien brach ein Feuer aus. Fast 700 Tiere waren stundenlang in akuter Gefahr. Nur dem gemeinsamem und beherztem Einsatz von Polizei, Feuerwehr und schnell herbeigerufenen Tierschützern war es zu verdanken, dass es am Ende „nur“ Sachschaden gegeben hat.

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Es ist das größte Tierheim auf Sardinien – und sollte eigentlich niemals eines werden. Das Rifugio entstand aus einem Projekt heraus, dass den unerwünschten Straßenhunden auf Sardinien in einem riesigen Freigehege ein artgerechtes Leben unter Ihresgleichen gestatten sollte. Parallel zu lokalen Projekten zur Aufklärung der Bevölkerung und zur Realisierung von Kastrationsprogrammen sollte der unkontrollierten Vermehrung Einhalt geboten und den vorhandenen Tieren gleichzeitig damit ein Tierschutz-/und artgerechtes Leben abseits der Städte ermöglicht werden.

Doch das Vorhaben gestaltet sich schwieriger als angenommen und dauert viel  länger als geplant. Der Aufbau eines artgerechten Tierschutzes auf Sardinien wird durch die nicht sehr ausgeprägte Einsicht der Bevölkerung und der Politik immer wieder ausgebremst. Obwohl schon viel erreicht wurde und auch viele Menschen auf Sardinien ihre Einstellung geändert haben, gibt es immer noch kein übergreifendes und wirksames Tierschutzprojekt in diesem Land. Die aktiven Tierschützer kämpfen jeden Tag vor Ort darum, kommen aber nur langsam weiter.

In das Rifugio wurden immer mehr Tiere gebracht, vor die Tür gestellt oder einfach über den Zaun geworfen. Letztlich kümmern sich die Tierschützer natürlich um die Tiere, aber aus den geplanten 250-300 Tieren sind mittlerweile fast 700 und aus dem Rifugio also doch ein Tierheim geworden.

Die Deutsche Organisation Niemandshunde e.V. hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht, das Projekt des Rifugio in Olbia zu unterstützen. Neben der Hilfe bei den lokalen Projekten vor Ort zur Verbesserung der Gesamtsituation versucht der Verein aber auch, die Situation im Rifugio nicht außer Kontrolle geraten zu lassen und vermittelt Tiere von dort ins Ausland. Von dort wurde nun ein Hilfeaufruf gestartet, um die Folgen der Brandkatastrophe nicht in eine Tierschutzkatastrophe ausarten zu lassen.

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Die Tierhilfe-Melle e.V.  betont immer wieder, dass wir keinen Auslandstierschutz betreiben und auch nur im absoluten Ausnahmefall Tiere aus dem Ausland vermitteln. Aber in diesem Fall möchten wir sie auf die Situation in Olbia aufmerksam machen und Sie um eine Spende bitten. Die Tierschützer vor Ort leisten lokale Pionierarbeit und werden vom Verein Niemandshunde e.V. von Deutschland aus unterstützt. Diese Arbeit dort sollte fortgeführt werden, denn ein Scheitern des Rifugio wäre ein Rückschritt, der den Tierschutz auf Sardinien um Jahrzehnte zurückwerfen würde.

Weitere Informationen und die Kontonummer für Spenden finden auf der Seite www.niemandshunde.de

   

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Übrigens: Wir arbeiten außer in Melle selbst auch überregional im südlichen Osnabrücker Land - eben in Melle und Umgebung...

   

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