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Dieser Hund wurde aus einer Messiwohnung befreit!

Update 16.11.2014:

Mitte der Woche wurde Bonny geröntgt und gründlich durchgecheckt. Dabei stellte sich heraus, dass Bonny einen großen Tumor in der Milz hat. Die Geräusche beim atmen stammen von einer Kehlkopfentzündung – Bonny hatte immer wieder lange gebellt, das blieb nicht ohne Folgen.

Wir hatten gehofft eine Chance zu haben, diesem absolut liebenswerten und tollen Hund noch eine schöne umsorgte Zeit geben zu können. Leider hat Bonny keine Kraft mehr. Er trinkt und frisst nicht mehr, kann kaum noch aufstehen. Die Atmung ist sehr angestrengt. Seine Augen sind müde. Wir können ihm nur noch den letzten Gefallen tun. Das Einzige, was uns dabei etwas tröstet, ist der Gedanke, dass er nicht alleine, umgeben von Müll und Dreck elendig sterben musste, dass die letzten zwei Wochen für ihn noch schön waren.

Vielleicht rüttelt diese Geschichte ja auch den Einen oder Anderen auf: Zeigt Zivilcourage, wenn in der Nachbarschaft etwas aus dem Ruder läuft. Nur weil hier von Seiten der Nachbarschaft und der Polizei (nein, es handelte sich nur um einen Polizisten, der hier reagiert hat) nicht lockergelassen wurde, hatte der Hund die Chance auf ein würdevolles Ende. Vielleicht erinnert sich ja auch der eine oder andere Veterinär oder Mitarbeiter vom Ordnungsamt beim nächsten Fall an Bonny und handelt früher, anstatt keinen Handlungsbedarf zu sehen.


Buddy

 

Nachdem Nachbarn bereits seit mehreren Wochen versucht haben diesem Hund zu helfen, wurde heute endlich reagiert. Das Tier lebt in dem Haus mit seiner Besitzerin, die aber selten zu Hause ist. Der Hund hatte meistens keine Gelegenheit, seine Notdurft draußen zu verrichten, sondern tat es gezwungenermaßen im Haus.


Vor 2 Wochen wurden bereits Gemeinde und Polizei informiert, es gab aber nach deren Meinung keinen Handlungsbedarf.

 

Wir hatten versucht mit der Frau Kontakt aufzunehmen, aber auch das blieb ohne Erfolg. Die Veterinärin aus Osnabrück hatte mit der Besitzerin telefoniert, wollte den Hund in den nächsten Tagen ansehen. 

 

Nachdem der Hund jetzt wohl wieder länger im Haus alleine war, wurden heute Polizei und Feuerwehr informiert. Dieses Mal waren die richtigen Personen vor Ort. Sie fanden einen Weg ins Haus zu kommen und den Hund heraus zu holen. Das alles hätte vor 2 Wochen schon passieren können.


Danke an die Polisten und der Feuerwehr, die hier spontan gehandelt haben und keine Angst davor hatten, sich durch Müll und Kot zu kämpfen. Wir haben den Hund übernommen und ihn direkt dem Tierarzt vorgestellt. Er hat eiternde Augen, kann auch nicht mehr so gut sehen. Die Knochen sind sehr schlecht, es ist kaum Muskulatur vorhanden. Spaziergänge sind im Moment nur für Minuten möglich. Bonny hat große Liegestellen an den Ellenbogen. Als erste Maßnahme hat er Spritzen gegen Entzündungen und ein Flohmittel bekommen. In den nächsten Tagen muss er erst einmal geröntgt und gewaschen werden, der arme Kerl stinkt ganz schrecklich. Wie seine weiteren Chancen sind, werden wir in den nächsten Tagen sehen. Jetzt müssen wir erst einmal dafür sorgen, dass er nicht wieder zurück in dieses Haus muss. Im Moment liegt er glücklich mit einem Kauknochen im Hundekörbchen und ist einfach nur lieb.

Danke an die Nachbarn, die nicht locker gelassen und Danke an Polizei und Feuerwehr, die Einsatz und Tierliebe gezeigt haben.

   

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