Gemeinsam kann man viel bewegen
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„Baubesprechung im Außenbereich“ |
Mit dem Artikel über die Unterbringungsmöglichkeiten (siehe hier) berichteten wir Anfang Februar über die Fertigstellung der ersten Zimmer im Obergeschoss des Hauses unserer Vorsitzenden, Gabi Lampe. Nachdem sich nun der Winter so langsam verabschiedet, sollten die ersten Arbeiten im Außenbereich anlaufen. Darüber hinaus wurde ein weiteres Zimmer im Obergeschoss für die Unterbringung von Tieren fertiggestellt und es sollte eine Tür eingebaut werden, damit dieser Bereich in Betrieb genommen werden kann. Soweit zur Planung.
Zunächst fing der Tag auch richtig gut an. Michael Lampe, Uwe Jacob und Klaus Michler waren am frühen Vormittag draußen noch frohen Mutes und zu reichlich Scherzen aufgelegt. Sie konnten in relativ kurzer Zeit den großen Hundezwinger hinter den Garagen mit stabilen Holzplatten und Gittern verstärken. Bei der Anlage war im letzten Jahr bei der Unterbringung von Hunden einiges zu Bruch gegangen.
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Während draußen repariert, gebaut und – zugegeben – auch ein wenig gequatscht wurde, machten sich Kirsten Finkemeyer und Heidi Michler an die Grundreinigung der Katzenzimmer. Hier wurde geschrubbt, geputzt und natürlich auch geschmust, denn Damit die Hunde im Hause Lampe sich an diesem „Großeinsatztag“ nicht so einsam vorkamen, nahmen Kirsten und Heidi die Vierbeiner später an die Leine und führten sie erst einmal weg von der „Baustelle“ in den nahegelegenen Wald zu einem kleinen Spaziergang. Während dieser Zeit musste Gabi Lampe sich der ganz normalen Tierhilfearbeit widmen. An diesem Samstag übernahm sie drei Kaninchen und eine Katze als Abgabetiere von den Besitzern in Empfang und regelte Unterbringung und Versorgung.
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Natürlich waren auch wieder einige unserer Kleinsten dabei. Die Tierhilfekinder der Tierhilfe-Melle taten es den Großen gleich, reinigten Meerschweinchen- und Kaninchenkäfige und verteilten dabei auch gleich wieder eine Menge Streicheleinheiten.
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„Halbe Sachen gibt´s bei mir nicht“ |
Im Obergeschoss neben den bereits renovierten und von den Tieren bezogenen Räumen verfinsterte sich in der Zwischenzeit auf der Leiter die Miene von Andreas Finkemeyer zunehmend. Er ahnte bei dem Anblick der Wände schon, was auf ihn und die anderen an diesem Tage zukommen würde.
Seinem geschulten Blick entging aber auch nichts. Es entwickelte sich sehr schnell der Standardspruch von Andreas für diesen Tag: "Das muss raus!" Manchmal kam vorher noch:"Das geht so nicht!" Aber meistens folgte diesem Satz dann noch die Anweisung: "Gib mal den Hammer!" Was dann kam, können Sie sich bestimmt vorstellen...
Altbaurenovierer werden ein Liedchen davon singen können: Wenn man erst einmal anfängt, findet man kein Ende mehr. Und so war es dann auch an diesem Samstag. Die geplante Tür konnte nicht eingebaut werden, weil die Wand wackelte. Beim Versuch, die Decke ein Stück zu öffnen, um einen Balkenwechsel einzufügen, kam sie dann gleich quadratmeterweise herunter. Die Decke musste ganz raus, die Wand auch, der Putz auch und plötzlich waren alle mit einer Grundsanierung beschäftigt. Dabei wollte man doch eigentlich nur eine Tür einbauen…
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Na ja, es stellten sich dann bald die Lieblingswerkzeuge der fleißigen Helfer heraus: Andreas schwang den Zimmermannshammer, Uwe den Kufus und Klaus die Dreckschaufel – einer musste den Mist ja irgendwie aus dem Haus schaffen. Nach außen hin gelassen und trotzdem irgendwie leicht fassungslos schleppte Michael Lampe mit Klaus Michler eimerweise die alten Wände aus seinem Haus hinaus - immer in der Hoffnung, seine Frau Gabi würde möglichst lange mit der Annahme der für diesen Samstag angekündigten Kaninchen und Katzen beschäftigt bleiben.
Zur Mittagspause gab es dann eine sehr leckere Stärkung, die Heidi Michler für alle zubereitet hatte. Die sogenannten Bikerröllchen kamen außerordentlich gut an und sorgten für volle Bäuche. Wenn Sie jetzt wissen möchten, was Bikerröllchen sind, dann müssen wir Sie leider bis zu einer der nächsten öffentlichen Veranstaltungen der Tierhilfe-Melle vertrösten. Bis dahin soll „das Geheimnis“ für eine besondere Gaumenfreude bewahrt werden.
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„runter mit der Wand“ Uwe Jacob im Einsatz |
Es sieht nur so aus, die Steine wurden nicht gezählt… |
Gegen Nachmittag hin konnten aber dann doch noch richtige Erfolge vermeldet werden. Die alten Wände waren komplett raus und Andreas Finkemeyer und Uwe Jacob konnten die ersten Wand- und Deckenverstärkungen montieren. Licht am Ende des Tunnels war in Sicht – wenn auch noch ganz klein.
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