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Wieder Tiere zurückgelassen!

Donnerstag erreichte uns der Anruf einer Bürgerin, die in einer von uns betreuten Gemeinde lebt. Sie erzählte, dass eine Nachbarin vor Weihnachten aus der Wohnung ausgezogen sei und ihre Tiere zurückgelassen habe. Sie hatte schon einige Anrufe getätigt, aber niemand fühlte sich wirklich zuständig. Sie selbst sei am Montag mit dem Vermieter in der Wohnung gewesen. Ich bat sie Abends anzurufen, da ich noch auf der Arbeit war. Abends erfuhr ich dann, dass es sich bei den zurückgelassenen Tieren um 2 Katzen, Ratten und Schlangen handeln sollte. Ich besprach mit der Frau, dass ich am nächsten Tag die Tiere abholen würde. Als ich nachfragte, ob sich die Katzen anfassen lassen wurden, oder sie scheu seien, sagte sie mir, dass sei kein Problem, der Vermieter habe sie am Montag in Transportboxen gesetzt.

Einen Moment verschlug es mir den Atem, die beiden Katzen saßen tatsachlich seit 3 Tagen in Transportboxen! Ich lies mir die Telefonnummer des Vermieters geben und rief ihn an, um die Tiere sofort abzuholen. Der gute Mann war aber nicht bereit zur Wohnung zu kommen und mir aufzuschließen! Es lies ihn auch absolut kalt, als ich ihm erklärte, dass für die eingesperrten Katzen jede Stunde zahlen wurde. Ich rief beim Veterinäramt in Osnabrück an, in der Hoffnung, dass dort jemand für den Notdienst erreichbar sei, es lief nur ein AB. Dann rief ich bei der Polizei an. Nach deren Meinung bestand kein begründeter Verdacht, dass sich wirklich Tiere in der Wohnung befanden.

Also hieß es warten. Ich informierte am nächsten Tag das Veterinäramt in Osnabrück, dass wir die Tiere herausholen wurden. Dann fuhren wir zu der Wohnung, ausgerüstet mit Gummihandschuhen, Käfigen und Styroporboxen für die Schlangen. Der Vermieter hatte es nicht für nötig befunden mit uns zu sprechen und alle Käfige und Boxen einfach in das Treppenhaus gestellt. Nachbarn halfen uns, die Tiere in unser Auto zu laden. Es handelte sich um 2 Katzen, 2 Ratten und 7 Schlangen. Die Schlangen waren natürlich stark unterkühlt, da sie seit vor Weihnachten ohne Strom und Heizung in der Wohnung waren. Wir fuhren direkt zum Tierarzt, der die Schlangen untersuchte, das Geschlecht feststellte und uns sagte, wie wir weiter mit den Tieren verfahren sollten.

Katze

Als die Katzen aus ihren Boxen kamen, liefen sie direkt zum Wassernapf und tranken und tranken. Ein Tier war klitschenass vom Urin und saß die erste Stunde direkt vor der Heizung. Die Ratten stürzten sich auch als erstes auf den Wassernapf. Die Schlangen wurden auch erst einmal aufgewärmt und fingen den nächsten Tag direkt an zu fressen. Bei unserem 2. Vorsitzenden sind sie erst einmal in den besten Händen, da er sich mit Schlangen und Reptilien gut auskennt. Die Menschen sind vor ihrer eigenen Unfähigkeit, fehlendem Strom und Warme weggelaufen, die Tiere mussten dort bleiben und waren darauf angewiesen, dass jemand sich kümmert. Leider hat das viel zu lange gedauert und zu viele haben mal wieder weggesehen!

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DANKE!

Einen ganz lieben und großen Dank an alle Besucher vom heutigen Adventsbasar.

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Es war ein wahnsinnig toller Tag und wir haben unheimlich viel Spaß gehabt.

Einen großen Dank für alle Spenden die wir entgegen nehmen durften!

Und natürlich an alle unseren fleißigen ehrenamtlicher Helfer, ohne die wir solche Tage gar nicht stemmen könnten! Ihr seid klasse!!!

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr ....

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Kleine Tiere, großes Leid

Während bei Hunden und Katzen in punkto artgerechter Haltung so ganz allmählich ein Umdenken stattfindet, macht sich bei der Haltung von Nagern und Vögeln noch niemand so wirklich Gedanken über artgerechte Haltung.

Da werden in namhaften Fachgeschäften Käfige verkauft, die viel zu klein sind. Aber wenn sie dort verkauft werden, muss das doch in Ordnung sein, oder??

Dabei wissen die meisten nicht einmal, wie sie ein Meerschweinchen oder ein Zwergkaninchen wirklich artgerecht halten müssen. Vielleicht, weil es sie nicht wirklich interessiert? Wie soll sich ein Meerschweinchen schon wehren? Vielleicht beißen oder kratzen? Nein – es muss dieses, meist erbärmliche, Leben einfach so ertragen, wie der Mensch es ihm erlaubt. In den Zoogeschäften gibt es zur selten kompetenten Beratung, die viel zu kleinen Käfige werden gleich mitgeliefert. Die artgerechten Käfige wären ja viel zu groß, sind meistens nicht dekorativ und natürlich auch viel zu teuer.

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Liebe Tierfreunde!

In Brest in Weißrussland wird in Kürze ein Tierheim geschlossen. Alle Katzen und Hunde, die bis zum 10.11.16 nicht durch Privatpersonen, oder Vereine übernommen wurden, kommen in die Tötungsstation. Die Helfer vor Ort leisten momentan Übermenschliches um möglichst alle Tiere vor diesem Schicksal zu bewahren. Etwa die Hälfte der Tiere hat bereits fixe Zusagen, oder konnte schon nach Österreich und Deutschland ausreisen. Um die 40 Katzen und 40 Hunde sind allerdings noch ohne Zusage und suchen dringend Plätze! Momentan werden alle Tiere wie am Fließband geimpft und FIV/FelV-Tests durchgeführt um die Tiere ausreisefertig zu machen. Die Kosten der Impfungen werden so gut es geht durch Spenden und Impfpatenschaften finanziert. Die Transporte nach Österreich und Deutschland werden ebenfalls bereits vor Ort geplant und organisiert.

Die wichtigsten Informationen finden Sie im Anhang, alles Weitere wie Kontaktaufnahme etc. erfolgt über die Facebook-Gruppe "Tiere aus Brest in Weißrussland suchen ein liebevolles Zuhause": https://www.facebook.com/groups/159779234465390/

Ich verstehe natürlich, dass viele Tierschutzvereine bereits jetzt an ihre Grenzen stoßen und Tierheime und Pflegestellen aus allen Nähten platzen. Ich möchte nichts unversucht lassen und kontaktiere Sie in der Hoffnung, dass Sie auf irgendeine Art und Weise helfen können! Sei es dadurch, dass Sie bereit sind Tiere aufzunehmen, oder "nur" dadurch, dass Sie Freunden, Bekannten, oder weiteren Vereinen von dieser Aktion erzählen!

Die Zeit drängt, aber noch können wir es schaffen!

Vielen Dank!

Miriam Sturm

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Tag der offenen Tür 2016 - Was für ein Super-Tag

Mit bangen Blicken in den Himmel sind wir in unseren Tag der offenen Tür gestartet. Aber der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns- eine halbe Stunde nach Ende unserer Veranstaltung setzte ein richtiger Platzregen ein, den wir zu diesem Zeitpunkt aber total entspannt abwarten konnten.

Es war für alle ein rundherum perfekter Tag. Viele Besucher waren da, unsere treuen Tierfreunde, die sowieso immer kommen, egal was für ein Wetter, aber auch viele neue Besucher. Der Parkplatz der Firma Glane, der uns jedes Jahr wieder zur Verfügung gestellt wird, platzte zeitweilig aus allen Nähten. Die Tombola war wieder der Hauptmagnet, sie war bereits um 15:00 Uhr ausverkauft. Hier gilt unser Dank ganz besonders den Firmen, die uns jedes Jahr aufs Neue unterstützen. In diesem Jahr hatten wir besonders viele schöne Preise, die Sponsoren unserer Tombola finden Sie auf unserer Internetseite.

Kaffee und Kuchen waren wie jedes Jahr fast ausverkauft. Kein Wunder, bekommen wir doch jedes Jahr so viele leckere Tortenspenden, von Nachbarn, Tierfreunden und Mitgliedern, das sich das schon herumgesprochen hat. Hier wird gerne auch mal ein Stückchen mehr gegessen – Diät ist morgen :) Ein besonderer Hingucker in diesem Jahr war die Torte einer Arbeitskollegin – sie hatte eine wunderschöne Torte „gezaubert" mit Katze und Schriftzug der Tierhilfe Melle.

Zum ersten Mal hatten Mitglieder selbstgemachte Marmelade und Fruchtliköre angeboten, auch die fanden einen guten Absatz und wird es wohl auch in Zukunft an unseren Aktionstagen geben.

Besonders gefreut haben wir uns, dass die Firma Wiehenkamp aus Neuenkirchen/Schiplage unsere gesamten Bratwürstchen gespendet hat, das erhöht unseren Reingewinn natürlich erheblich.

Stände mit Tierzubehör, der Alinas-Nickelbande mit artgerechter Kaninchennahrung, der Infostand vom Verein Katzenleben und natürlich die Kittychecker, ein befreundeter Verein, der unsere Veranstaltungen immer unterstützt, rundeten diesen Tag ab.

Für unsere Vermittlungstiere haben sich einige Interessenten gefunden, so das einige Tiere nach diesem Tag in ein neues Zuhause umziehen können.

Es war ein rundherum gelungener Tag, der natürlich nur mit vielen fleißigen Helfern stattfinden kann. Wir freuen uns darüber, dass wir an solchen Tagen so viele einsatzbereite Mitglieder haben, ohne die solche Veranstaltungen nicht möglich wären.

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Einige weitere Impressionen des Tages finden sich in unserer zugehörigen Bildergalerie!


   

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Übrigens: Wir arbeiten außer in Melle selbst auch überregional im südlichen Osnabrücker Land - eben in Melle und Umgebung...

   

Mitglied Deutscher Tierschutzbund


    

   

Unser Spendenkonto bei der Kreissparkasse Melle

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