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Oldies but Goldies

Katzen- und Hundewelpen sind süß, lassen Tierfreunde dahin schmelzen und wecken in den meisten Menschen den Beschützerinstinkt. Es ist einfach herrlich, ihnen beim herumtollen zuzusehen, sie zu formen, zu erziehen. So wird aus einem Tierbaby nach und nach ein Familienmitglied, das man nicht mehr missen möchte. In den meisten Fällen müssen sich Tierbesitzer irgendwann von ihrem Vierbeiner verabschieden. Manchmal aber werden Tiere zurückgelassen, weil „Frauchen oder Herrchen" nicht mehr regeln konnten, was mit dem Tier wird, wenn man es selber nicht mehr versorgen kann, oder wenn man nicht mehr lebt. Deshalb sollten sich ältere Menschen einige Dinge gut überlegen – z.B. wie sichere ich mein Tier ab, wenn ich mich nicht mehr kümmern kann.

Auch im Alter möchten viele Tierfreunde nicht ohne ein Haustier leben, da spricht nichts dagegen, aber es sollte kein Jungtier mehr sein.

Natürlich kann niemand voraussehen, wann der Zeitpunkt kommt, an dem man sich nicht mehr um sein Tier kümmern kann. Aber mal ganz ehrlich – ab einem gewissen Alter kann man z. B. einem jungen Hund nicht mehr gerecht werden. Im Gegenteil, viele Tiere von älteren Menschen werden abgegeben, weil es für die Senioren einfach zu gefährlich ist, wenn ein Hund sie anspringt, oder die Katze um die Beine herumstreicht.

Es gibt immer wieder ältere Tiere, die abgegeben werden müssen, die im Tierheim leben und auf ein neues Zuhause warten. Diese Tiere leiden ganz besonders weil sie „ihren" Menschen verloren haben oder nicht gewohnt sind mit mehreren Tieren zusammen zu leben. Gerade die Tiere, die sehr eng mit ihrem Besitzer verbunden waren, brechen teilweise richtig zusammen. Einige verweigern das Futter, manche verkriechen sich in eine Ecke. Für solche Tiere ist es ein wahrer Segen, wenn sie bei älteren Menschen ein neues Zuhause finden. Ältere Menschen haben mehr Zeit und mehr Ruhe, um sich auf diese trauenden Geschöpfe einzustellen. Diese Tiere wollen Zuneigung und Streicheleinheiten, keine Familien mit viel Trubel oder Kindern, die spielen wollen. Einige Menschen wollen sich jedoch nicht auf ältere Tiere einlassen, weil sie Angst davor haben, sich vielleicht schon bald wieder von dem Hausgenossen trennen zu müssen. Aber – wer weiss schon, wie lange es uns selber gut geht? Wichtig ist, die Zeit, die man zusammen verbringt intensiv zu genießen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen, wenn man sich selber nicht mehr kümmern kann.

Der Idealfall bei Verlust von Frauchen oder Herrchen wäre natürlich, wenn das Tier zu Familienmitgliedern umziehen kann, die es schon kennt. Dann fällt die Umgewöhnung nicht ganz so schwer. Leider sind viele Menschen nicht in der Lage, so einen „Nachlass" zu übernehmen, sei es weil sie berufstätig sind oder nicht entsprechend wohnen.

Tiere haben kein Erbrecht. Wenn Sie keine Regelung über den Verbleib Ihres Haustieres

nach Ihrem Tod treffen, sieht es einem ungewissen Schicksal entgegen. Der Erbe ist nicht verpflichtet, das Tier selbst artgerecht und liebevoll zu pflegen.

Dem treuen Vierbeiner ist besser geholfen, wenn mit Umsicht und Einfühlungsvermögen,

evtl. mit Hilfe des ortsansässigen Tierschutzvereins oder Tierheims schon zu Lebzeiten des Besitzers eine Lösung für den Notfall gesucht wird.

In der heutigen Zeit leben viele ältere Menschen alleine, ohne andere Sozialkontakte als ihr Tier. Bei uns werden manchmal Tiere von verstorbenen Menschen abgegeben, von denen niemand etwas weiss, manchmal nicht einmal den Namen...

Gibt es keine Erben und kein Testament, erhält der Staat den gesamten Nachlass und das ist wohl kaum zum Wohle des Tieres. Um das zu vermeiden, sollte man alles frühzeitig regeln. Ein Testament kann eigenhändig oder vor dem Notar von jeder Person ab 16 Jahren errichtet werden. Bei einem privatschriftlichen Testament müssen Sie darauf achten, dass es vom Anfang bis zum Ende eigenhändig geschrieben und unterschrieben wird. Sollten Sie Rat bei einem Notar suchen, muss auch dieses Testament natürlich unterschrieben sein. Das Testament muss eindeutig sein – das bedeutet, es müssen vollständige Anschriften mit korrekten Namen angegeben werden, um Verwechselungen auszuschließen. Einzelheiten

wird Ihnen der Notar Ihrer Wahl mitteilen.

Privatschriftliche Testamente können gegen eine geringe Gebühr, die sich nach dem Wert

des Nachlasses richtet, beim zuständigen Amtsgericht hinterlegt werden. Die amtliche Verwahrung hat den Vorteil, dass das Testament sicher bis zum Tod des Erblassers aufgehoben wird und nach dessen Tod garantiert zur Geltung kommt.

Heutzutage haben schon viele Menschen eine Patientenverfügung, was liegt also näher, als auch an das Lebewesen zu denken, das einen über viele Jahre begleitet hat und sich selber nicht äußern kann.

Gabi Lampe

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Danke Alina!

nickelbande spende

Gestern überreichte uns Alina Borkent (Alina's Nickelbande) eine Spende über 346,- €. Diese Summe erzielte sie mit dem Verkauf eines Kaninchenkalenders. Diesen Kalender hatte sie selber entworfen und dann verkauft. Den gesamten Erlös spendete sie jetzt an uns. Danke!


Wer etwas über artgerechte Kaninchenhaltung, vor allem über Ernährung von Kaninchen wissen möchte, erfährt das unter www.Nickelbande.de

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Das war 2014 - ein Rückblick -  Wir sagen "DANKE"!

Jedes Jahr denken wir, dass keine Steigerung mehr möglich ist und jedes Jahr werden wir eines Besseren belehrt. Das Jahr 2014 hat uns die bisher größte Anzahl an Katzen beschert, ca. 240 Katzen haben in diesem Jahr ein neues Zuhause gefunden oder sind kastriert wieder an ihren Platz zurückgesetzt worden. 

Einige Fundhunde konnten ihren Besitzern zurückgegeben werden, andere Hunde wurden vermittelt, nachdem wir sie übernommen hatten.

Es gab in diesem Jahr viele „Härtefälle": Der Kater mit dem Ober- und Unterkieferbruch, der nach etlichen Wochen endlich wieder selber fressen konnte und heute absolut fit ist. Der kleine Kater mit dem gebrochenen Bein und dem ausgekugelten Hüftgelenk, er ist heute – ohne Operation - der wildeste von allen und springt aus jeder Höhe.

Aber auch sehr emotionale Fälle, wie der des Hundes Bonny, der zwar nach vielen Jahren endlich aus einer Messiwohnung befreit wurde, für den die Hilfe dann aber zu spät kam, weil er schon so krank war, dass er nur noch erlöst werden konnten. 

Alles konnte natürlich nur von uns bewältigt werden, weil das Miteinander im Verein passte und die Spendenbereitschaft der Mitbürger sehr groß war. So bekamen wir von der Firmen Rüffer Performance aus Melle und Hennessey Performance Europe eine Spende von 3.000,- € für den Bau einer Quarantänestation. Die Kreissparkasse Melle überwies 1.000,- € aus der Christine-Ludwig-Stiftung. Viele Bürger spendeten, so dass die Kosten – alleine die Tierarztkosten belaufen sich auf ca. 10.000,- € - zu bewältigen waren. Da wir alle Kosten aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden begleichen müssen, ist es für uns natürlich wichtig, möglichst viele Mitglieder zu haben, damit unsere Ausgaben kalkulierbar sind. 

Wir bedanken uns bei allen, die unsere Arbeit unterstützen, hoffen, dass ihr gut ins neue Jahr gekommen seid und sind gespannt darauf, was uns das Jahr 2015 bringt.

 

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Die Bilder der Weihnachtsfeier in groß findet ihr auch bei den Bildgalerien des Jahres 2014.


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Aktuelle Fundkatzen

Diese 3 Fundkatzen sind zwischen dem 22.11 und dem 25.11.14 bei uns abgegeben worden.
Alle 3 sind sehr zutraulich und in einem s
ehr guten Pflegezustand. Die schwarz/weiße Katze war sogar schon kastriert, leider nicht gechipt, Fundort Hilter, der kleine getigerte Kater kommt aus Dissen, der schwarze Kater aus dem Industriegebiet Borgholzhausen.

Pacco
Fundort:
Borgholzhausen
Daisy
Fundort:
Hilter
Bingo
Fundort:
Dissen

Wenn Sie eines dieser Tiere vermissen, melden Sie sich bitte unter 05422/704521.

Sollten sich die Besitzer nicht melden, suchen diese Tiere ein neues Zuhause

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Dieser Hund wurde aus einer Messiwohnung befreit!

Update 16.11.2014:

Mitte der Woche wurde Bonny geröntgt und gründlich durchgecheckt. Dabei stellte sich heraus, dass Bonny einen großen Tumor in der Milz hat. Die Geräusche beim atmen stammen von einer Kehlkopfentzündung – Bonny hatte immer wieder lange gebellt, das blieb nicht ohne Folgen.

Wir hatten gehofft eine Chance zu haben, diesem absolut liebenswerten und tollen Hund noch eine schöne umsorgte Zeit geben zu können. Leider hat Bonny keine Kraft mehr. Er trinkt und frisst nicht mehr, kann kaum noch aufstehen. Die Atmung ist sehr angestrengt. Seine Augen sind müde. Wir können ihm nur noch den letzten Gefallen tun. Das Einzige, was uns dabei etwas tröstet, ist der Gedanke, dass er nicht alleine, umgeben von Müll und Dreck elendig sterben musste, dass die letzten zwei Wochen für ihn noch schön waren.

Vielleicht rüttelt diese Geschichte ja auch den Einen oder Anderen auf: Zeigt Zivilcourage, wenn in der Nachbarschaft etwas aus dem Ruder läuft. Nur weil hier von Seiten der Nachbarschaft und der Polizei (nein, es handelte sich nur um einen Polizisten, der hier reagiert hat) nicht lockergelassen wurde, hatte der Hund die Chance auf ein würdevolles Ende. Vielleicht erinnert sich ja auch der eine oder andere Veterinär oder Mitarbeiter vom Ordnungsamt beim nächsten Fall an Bonny und handelt früher, anstatt keinen Handlungsbedarf zu sehen.


Buddy

 

Nachdem Nachbarn bereits seit mehreren Wochen versucht haben diesem Hund zu helfen, wurde heute endlich reagiert. Das Tier lebt in dem Haus mit seiner Besitzerin, die aber selten zu Hause ist. Der Hund hatte meistens keine Gelegenheit, seine Notdurft draußen zu verrichten, sondern tat es gezwungenermaßen im Haus.


Vor 2 Wochen wurden bereits Gemeinde und Polizei informiert, es gab aber nach deren Meinung keinen Handlungsbedarf.

 

Wir hatten versucht mit der Frau Kontakt aufzunehmen, aber auch das blieb ohne Erfolg. Die Veterinärin aus Osnabrück hatte mit der Besitzerin telefoniert, wollte den Hund in den nächsten Tagen ansehen. 

 

Nachdem der Hund jetzt wohl wieder länger im Haus alleine war, wurden heute Polizei und Feuerwehr informiert. Dieses Mal waren die richtigen Personen vor Ort. Sie fanden einen Weg ins Haus zu kommen und den Hund heraus zu holen. Das alles hätte vor 2 Wochen schon passieren können.


Danke an die Polisten und der Feuerwehr, die hier spontan gehandelt haben und keine Angst davor hatten, sich durch Müll und Kot zu kämpfen. Wir haben den Hund übernommen und ihn direkt dem Tierarzt vorgestellt. Er hat eiternde Augen, kann auch nicht mehr so gut sehen. Die Knochen sind sehr schlecht, es ist kaum Muskulatur vorhanden. Spaziergänge sind im Moment nur für Minuten möglich. Bonny hat große Liegestellen an den Ellenbogen. Als erste Maßnahme hat er Spritzen gegen Entzündungen und ein Flohmittel bekommen. In den nächsten Tagen muss er erst einmal geröntgt und gewaschen werden, der arme Kerl stinkt ganz schrecklich. Wie seine weiteren Chancen sind, werden wir in den nächsten Tagen sehen. Jetzt müssen wir erst einmal dafür sorgen, dass er nicht wieder zurück in dieses Haus muss. Im Moment liegt er glücklich mit einem Kauknochen im Hundekörbchen und ist einfach nur lieb.

Danke an die Nachbarn, die nicht locker gelassen und Danke an Polizei und Feuerwehr, die Einsatz und Tierliebe gezeigt haben.

   

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Übrigens: Wir arbeiten außer in Melle selbst auch überregional im südlichen Osnabrücker Land - eben in Melle und Umgebung...

   

Mitglied Deutscher Tierschutzbund


    

   

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