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So funktioniert das nicht!

Dissen 2014 08Diese kleine Katze, ca. 10 Wochen alt, ist mitten in Hilter, an einer Hauptverkehrsstrasse von aufmerksamen Passanten, aufgegriffen worden. Sie saß laut schreiend und hilflos gedrängt in einer Ecke. Als die Finder den kleinen Kater ordnungsgemäß beim Ordnungsamt meldeten, wurde ihnen gesagt, das Tier sei ja gar nicht herrenlos, sie hätten es mitgenommen und jetzt würde es ihnen gehören.

Leider bekommen wir immer wieder Meldungen, dass Mitarbeiter des Ordnungsamtes in Hilter bezüglich Fundtieren nicht kooperativ sind. Findern wird die Unterstützung verwehrt, es wird ihnen sogar erzählt, sie selber müssten für die Unterbringung des Tieres bezahlen! In diesem Fall setzte man dem Ganzen die Krone auf, als man dem Finder sagte, dass da bis zu 240,- € auf den Finder zukommen könnten, so teuer wäre es, eine Katze unterzubringen!

Muss man sich da wundern, dass immer mehr Tiere hilflos sich selbst überlassen werden, wo doch die Behörden, die eigentlich dafür da sind zu helfen, dem durch solche Äußerungen Vorschub leisten? Wo sollen Finder hin mit Tieren, die sie selber nicht mit nach Hause nehmen können, wenn ihnen hier die Hilfe verweigert wird. Bisher hieß es immer: Sie haben gefüttert, das Tier gehört jetzt ihnen. Nun heißt es schon: Sie haben das Tier angefasst, jetzt müssen Sie sich auch weiter kümmern.

Anstatt Mitbürger, die helfen wollen zu unterstützen, werden diese zum Wegschauen gedrängt.

Wenn unsere Tierschutzgesetze teilweise auch recht schwammig ausgelegt sind – zahme Tiere, hilflose, kranke und junge Tiere sind Fundtiere und als solche von den Kommunen unterzubringen. Wenn diese kleine Katze kein Fundtier ist, gibt es wahrscheinlich überhaupt keine, oder? Es kann ja wohl nicht sein, dass einzelne Menschen so willkürlich handeln dürfen, anscheinend tun und lassen können, was sie wollen.

Und wie bitte soll dieser Betrag von 240,- € zustande kommen? Wir hatten der Gemeinde

Hilter angeboten Jungtiere aufzunehmen, gegen eine einmalige Gebühr von 20,- €. Allerdings unter der Bedingung, dass die Mitbürger nicht mehr einfach abgefertigt werden, unsere Bedingung war, dass hier wirklich Aufklärung und Hilfe geleistet wird, dass diese Tiere wirklich aufgenommen werden. Das war aber anscheinend zu viel Arbeit. Es ist natürlich einfacher, verantwortungsbewusste Mitbürger abzuwimmeln. Die Einführung der Zwangskastration wäre auch noch ein wichtiger Beitrag, aber auch das wäre natürlich mit Engagement und Arbeit verbunden.

Was würde wohl passieren, wenn alle ehrenamtlich arbeitenden ihre Arbeit einstellen und sie denen überlassen würden, die dafür bezahlt werden?

Wir werden die Augen nicht verschließen, wir werden weiter umsonst arbeiten, wir werden diese Tiere weiter aufnehmen, so gut es geht. Aber wir werden diese Vorfälle in Zukunft bekannt machen.

Gabi Lampe

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Ein kleiner Familienzirkus braucht Hilfe!

Dieser kleine Familienzirkus steht nun schon seit über einem Jahr auf einem Platz in Oldendorf, weil ein Familienmitglied erkrankt ist und ständig ärztlich behandelt werden muss.

Zirkus

Dieser Zirkus hat keine Raubtiere und keine Elefanten, die in Zirkussen kein artgerechtes Leben führen können. Alle Tiere haben dort ihre Bewegungsfreiheit, stehen geschützt und werden ordentlich versorgt. Die Hunde können auf diesem Platz frei herumlaufen und begrüßen Besucher freudig und sind sozial sehr verträglich, eben „Familienmitglieder".

Wir sind der Meinung, dass man hier helfen muss und haben Hundefutter und Heu gespendet.

Ein Landwirt aus der Nachbarschaft spendete ebenfalls einen großen Rundballen Heu.

Im Moment ist Heu ausreichend da, aber das hat sich in einigen Wochen wieder geändert und der Zirkus wird noch bis zum nächsten Jahr dort stehen. Wer also die Möglichkeit hat, Stroh, Heu oder anderes Futter zu spenden, kann sich bitte bei uns melden.

Zirkus 1 Zirkus 2

Wer Spenden möchte, damit wir weiteres Futter kaufen, kann dieses gerne unter dem Stichwort „Zirkus" tun.

Bankverbindung: Kreissparkasse Melle, IBAN: DE 55265522860001014331

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Projektwoche des Meller Gymnasiums zur Unterstützung der Tierhilfe-Melle e.V.

Am 23.7. und 24. 7 2014 fand bei uns eine Projektwoche vom Gymnasium Melle statt. Die 16 Jugendlichen hatten sich vorab schon über Tierhaltung und Tierschutz mit Schwerpunkt Katzen in der Schule beschäftigt und an diesen beiden Tagen folgte die Praxis. Die Jungendlichen, übrigens allesamt Mädchen, hatten mit viel Engagement einige Dinge vorbereitet. So wurde Katzenspielzeug gebastelt, was unsere Vierbeiner, besonders die Kleinen, gerne annahmen.

Projekt Gym 8

Morgens wurden als erstes die Katzenzimmer- und Ausläufe gereinigt. Dann folgte nach einer kurzen Pause ein Spaziergang mit Hunden, am darauf folgenden Tag wurden diese gebadet.

Alle waren mit viel Spass bei der Sache.

Eine Gruppe verkaufte in der Schule selbstgemixte Cocktails und die zweite Gruppe verkaufte in Melle selbstgebackene Muffins und sammelte so Spenden. So kam für unseren Verein eine erhebliche Summe von fast 200,- € zusammen.

Über soviel Einsatz der jungen Leute freuen wir uns natürlich sehr. Wfeitere Bilder haben wir in unserer Bildergalierie hier veröffentlicht.

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Wofür brauchen wir gutes Wetter…….?

….wenn wir doch Euch haben!!!! 

Dieser Tag der offenen Tür hatte es in sich. Der Wetterbericht meldete Schauer – und die gab es oft genug. Bis 14:00 Uhr lief alles sehr ruhig und gemächlich ab und wir hatten uns schon damit abgefunden, dass es dieses Mal etwas weniger Besucher sein würden. Aber dann - als würde ein Schalter umgelegt, füllten sich die Zelte, es wurde sogar zeitweise richtig eng. Die Katzenzimmer hatten regen Zulauf und einige Katzen fanden neue Besitzer. Die Ansprache war noch besser als in den Jahren zuvor. Das Fotoshooting für Zwei- und Vierbeiner war ebenso umlagert, wie die Nähmaschine von Sabrina/Püppi Production. Die maßgefertigten Halsbänder, teilweise bestickt mit Namen waren der Renner. Die Kitty Checker waren mit einem Stand mit Katzenkörbchen vertreten, verkauften ausgefallene Sachen vom Deko Schlösschen und buken auch wieder ihre leckeren Reibekuchen.


Das Team von Melle TV filmte und machte Interviews.



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Fazit: 34 Helfer - Mitglieder aus unserem Verein, die Kitty Checker, alle haben an diesem Tag für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Das sind viele Hände und wir freuen uns, dass wir so viel Unterstützung von allen Seiten haben. Menschen, die jedes Jahr wieder kommen, unsere Nachbarn, die uns jedes Jahr durch Kuchenspenden und den Besuch unserer Veranstaltungen den Rücken stärken.

 Fotos


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Der Tourist hat die Macht – unterstützen Sie kein Tierleid im Urlaub

In vielen beliebten Urlaubsländern spielt Tierschutz eine untergeordnete Rolle. Touristen kommen mit den unterschiedlichsten Tierschutzproblemen in Berührung, teilweise ohne es zu ahnen. Allerdings wird vieles einfach ignoriert, weil es einfach „zum Urlaub gehört", oder „man es ja doch nicht ändern kann".

Tiere werden zur Belustigung des Publikums vorgeführt, gequält oder sogar getötet. In Tierparks und Delfinarien werden die Tiere dargestellt, Bedürfnisse und Verhaltensweise der Tiere spielen dabei keine Rolle. Viele dieser Tiere wurden als Jungtiere gefangen, ihren Müttern fortgenommen. Stierkämpfe in Spanien gehören leider auch heute noch zu einer gut besuchten Tourismusattraktion.

Beim Kauf eines Urlaubsouvenirs sollte man gut überlegen: Taschen aus Krokodilleder, Pelze, Schnitzereien aus Elfenbein werden auf vielen Märkten angeboten. Damit ist viel Tierelend verbunden und der Erwerb und die Ausfuhr vieler Produkte sind verboten. Neben dem Ärger den man sich hier einhandelt, kann es auch noch sehr teuer werden. Also Finger weg, ein schönes Urlaubsfoto- oder Film sind immer noch die schönsten Andenken.

Man muss nicht jede Touristenattraktion mitmachen, auch nicht wenn man Kinder hat, die natürlich gerne in Tierparks ect. gehen. Kinder können noch nicht wissen, wie viel Tierleid mit diesen Angeboten verbunden ist. Aber Sie, die Eltern, wissen es und sie, die Eltern, können es ihren Kindern vorleben was Tierliebe und Respekt vor dem Leben bedeutet.

Gabi Lampe

   

Der schnelle Kontakt zu uns

Wenn Sie uns etwas mitteilen möchten, nutzen Sie bitte das Kontaktformular im oberen Menü oder senden Sie eine Email an service@tierhilfe-melle.de
Übrigens: Wir arbeiten außer in Melle selbst auch überregional im südlichen Osnabrücker Land - eben in Melle und Umgebung...

   

Mitglied Deutscher Tierschutzbund


    

   

Unser Spendenkonto bei der Kreissparkasse Melle

Für Überweisungen verwenden Sie bitte diese Kontodaten:
IBAN: DE55 2655 2286 0001 0143 31,  BIC: NOLADE21MEL

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