Start Hunde

Hunde

M E R K B L A T T der Stadt Melle

zum neuen Hundegesetz

Allgemeines

Am 1. Juli 2011 tritt das neue Nds. Hundegesetz in Kraft. Ab dann gelten für Hundebesitzer einige neue Verpflichtungen, deren Einhaltung die Stadt Melle als zuständige Gemeinde überprüfen kann. Die Bearbeitung der Fälle mit gefährlichen Hunden obliegt weiterhin dem Landkreis Osnabrück. Für die ab dem 1. Juli 2011 zu erbringenden Nachweise zur Kennzeichnung bzw. dem Abschluss der Haftpflichtversicherung werden alle Hundehalter gebeten, in den nächsten Monaten die entsprechenden Unterlagen bei der Stadt Melle einzureichen. Aus Vereinfachungsgründen werden die entsprechenden Daten von der Hundesteuerverwaltung der Stadt Melle aufgenommen. Für die Zuordnung zu den entsprechenden Daten des Hundehalters ist es daher wichtig, dass die Hundesteuernummer bei der Einreichung der Unterlagen angegeben wird. Bei allen Neuanmeldungen von Hunden werden die Nachweise bereits bei Antragstellung eingefordert.

Kennzeichnung (§ 4 HundeG)

Jeder Hund, der älter als sechs Monate ist, muss durch ein elektronisches Kennzeichen (Transponder nach ISO 11785) mit einer Kennnummer versehen werden. Der etwa reiskorngroße Chip wird vom Tierarzt durch eine Spritze in die linke Halsseite des Hundes eingesetzt. Diese Verpflichtung trifft den Hundehalter ab dem 1. Juli 2011.

Haftpflichtversicherung (§ 5 HundeG)

Ebenfalls ab dem 1. Juli 2011 tritt eine weitere Verpflichtung in Kraft: Für die durch einen Hund, der älter als sechs Monate ist, verursachten Schäden ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme von 500.000 EUR für Personenschäden und von 250.000 EUR für Sachschäden abzuschließen. Der Nachweis der Haftpflichtversicherung ist gegenüber der Stadt Melle zu erbringen. Näheres zum Abschluss der Haftpflichtversicherung erfährt man bei den Versicherungsunternehmen oder beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft in Berlin.

Sachkundenachweis (§ 3 HundeG)

Ab dem 1. Juli 2013 werden alle Hundehalter verpflichtet sein, einen Sachkundenachweis bei der Stadt Melle vorzulegen. Die Anerkennung als Stelle, die die Sachkundeprüfung durchführen darf, erfolgt durch den Landkreis Osnabrück. Die Stadt Melle wird zu gegebener Zeit auf die in Frage kommenden Hundehalter zukommen und den Nachweis der Sachkundeprüfung verlangen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die erforderliche Sachkunde alle Hundehalter automatisch besitzen, die innerhalb der letzten zehn Jahre über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren ununterbrochen einen Hund gehalten haben. Ebenso als sachkundig gelten bestimmte Personenkreise wie Tierärzte, Betreuer von Diensthunden oder Halter von Blindenführhunden.

Mitteilungspflicht (§ 6 HundeG)

Ab dem 01.07.2013 wird vom Gesetzgeber verlangt, dass die Chip-Nummer sowie nach Vollendung des siebten Lebensmonats des Hundes bestimmte Daten des Halters und des Hundes an eine zentrale Registerstelle zu melden sind. Diese Stelle wird erst noch aufgebaut und wird nicht bei der Stadt Melle sein.

 
In dem Stall ist es dunkel und kalt. Mein Name ist „Hund", ich bin 4 Jahre alt und hier in der Dunkelheit geboren. Um den Hals trage ich eine viel zu enge Kette mit der Nummer 286 und lebe in Zwinger Nr. 5, direkt neben meiner Mutter. Gegenüber lebt meine Tante, hinter mir höre ich meine Schwester bellen. Ach, irgendwie sind wir hier alle miteinander verwandt.


Ich bin seit fast 60 Tagen schwanger und bekomme zum 7. Mal Babys. Den Stall habe ich noch nie verlassen. Grünes Gras und Sonnenlicht kenne ich nur aus den Erzählungen meiner Mutter. Mein Magen grummelt – ich habe solch einen Hunger! Hoffentlich bekommen wir heute Abend noch ein wenig Brot.

Ein paar Tage später...
In der Nacht sind meine Welpen zur Welt gekommen. Hineingeboren in die Dunkelheit und Kälte. 5 kleine Welpen liegen auf dem kalten Boden und ich versuche sie mit meinem ausgemergelten Körper warm zu halten. Ein kleines Mädchen bewegt sich nicht mehr. Ich stupse sie mit meiner Nase an, aber sie hat die ersten Stunden leider nicht überlebt. Die anderen Welpen drängen sich an die Milchbar – viel Milch habe ich nicht und so haben meine kleinen Babys genau so viel Hunger, wie ich auch.

Da kommt der Mann und schaut in meinen Zwinger. Wortlos nimmt er mir das tote Welpenbaby weg und wirft es achtlos in einen Eimer. Ich krieche zu meinen anderen Babys zurück und lege mich schützend über sie. Ich bekomme ein paar Scheiben Brot hingeworfen , welche ich gierig verschlinge. Dann schließt sich die Tür und ich bin mit meinen Babys wieder alleine.

Fünf Wochen später...
Die Tür wird aufgerissen und vor Schreck springe ich in die Ecke. Der Mann greift nach meinen Babys und trägt sie alle weg. Ich fange laut an zu bellen und will meine Kinder verteidigen. Da spüre ich einen harten Tritt in meinen Bauch. Ich werde in die Ecke geschleudert und als ich wieder klar schauen kann, sind meine Babys weg. Wieder hat man sie mir alle genommen! Immer und immer wieder das Gleiche! Traurig lege ich mich in die Ecke und rieche den Babygeruch, der langsam verfliegt. Mein Gesäuge wird immer härter und heißer – es tut weh und ich spüre deutlich die Stelle, wo mich der Stiefel getroffen hat. Ich wimmere leise vor mich hin – wo sind meine Babys. Sie müssen doch noch trinken, mein Gesäuge tut so weh. Aber ich bin wieder alleine in der Dunkelheit und Kälte.

Mir wird es abwechselnd heiß und kalt. Matt liege ich in der Ecke. Das Fieber lässt mich schütteln und ich denke besorgt an meine Babys. Wie es ihnen wohl gehen mag? Haben sie es jetzt warm und hell? In Gedanken versunken schlafe ich ein....

Ein paar Stunden kommt der Mann und schaut in den Zwinger. „ Hey, holt mal die Schubkarre, hier ist eine tot.

 
TASSO-Newsletter bei der Tierhilfe-Melle



Das schmutzige Geschäft mit der Ware Hund

Das Angebot an jungen Hunden jeder Rasse, Farbe und Größe zu Dumpingpreisen aus unseren Nachbarländern übersteigt die Nachfrage bei weitem und wächst fast monatlich. Dabei kommen die halb verhungerten, ausgemergelten, durch ganz Europa gekarrten und viel zu früh von der Mutter getrennten Tiere nicht mehr nur aus Osteuropa, wie man früher dachte. Belgien und die Niederlande sind jüngst der Umschlagplatz Nummer 1, weil es so viel seriöser klingt. Deutschland ist leider das Hauptabnehmerland für diesen tierschutzwidrigen Handel. Die Massenproduktion der Welpen - überwiegend in Osteuropa - unter schlimmsten Bedingungen, ohne Licht und zusammengepfercht auf engstem Raum kostet in den „Erzeugerländern" nur zirka 30,- Euro pro Tier. In den Abnehmerländern werden die Tiere dann „günstig" für einige hundert Euro angeboten, was meist immer noch weniger als die Hälfte des marktüblichen Preises ist. Die Tiere sind oft nicht geimpft und entwurmt und werden deswegen oft schon mit tödlichen Krankheiten verkauft. Darüber hinaus sind Welpen, die nicht wenigstens 8 Wochen bei ihrer Mutter waren, kaum sozialisiert. Schwere Verhaltensstörungen wie Dauerkläffen, Angstbeißen und Aggressionen sind nur einige der Probleme mit denen sich die neuen Hundebesitzer dann konfrontiert sehen - wenn das Tier die ersten Monate überhaupt überlebt.

TASSO-Tipp: Kaufen Sie keine Hunde im Internet, auf Parkplätzen, auf Märkten oder durch Kleinanzeigen, wenn Sie nicht von der Seriosität der Anbieter überzeugt sind. Der grausame Hundehandel kann nur dann wirkungsvoll gestoppt werden, wenn die unseriösen Händler keine Nachfrage mehr finden. Das heißt, wenn Tierfreunde nur noch zum Züchter oder Tierheim gehen. Alle anderen Wege unterstützen die Massenproduktion Hund ungewollt.

 

TASSO e.V.

Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany

Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ● HomePage: www.tasso.net

 

 

Unser billiger Hund

 

Was es bedeutet einen „billigen“ Hund an seiner Seite zu haben,davon möchten wir hier gerne aus eigener Erfahrung berichten.

 

Weiterlesen...

 

Vermehrerhunde

nina1

Dieses Foto wurde uns freundlicherweise von der Boxer-Nothilfe Deutschland e.V.
zur Verfügung gestellt. Es zeigt eine Boxer-Hündin, die als Gebährmaschine
missbraucht wurde
 
Wir Verbraucher haben es in der Hand!!!

Wir möchten gerne einen möglichst billigen Hund. In ganz Deutschland werden laut VDH ( Verband für das Deutsche Hundewesen ) eine halbe Millionen Welpen pro Jahr auf dem Hundemarkt angeboten. Davon sollen 20 % Importe, 55 % aus unkontrollierten Zuchten und nur ein Viertel aus den vom VDH-Verband kontrollierten Zuchten sein.

Weiterlesen...

 

Verantwortungslos und gefährlich
 
Die Übernahme, bzw. Abgabe von älteren Hunden sollte genau überlegt werden. Wer sein Tier unüberlegt an andere Personen weitergibt, ohne
über evtl. Probleme im Verhalten des Tieres oder eine  aggressive Neigung aufzuklären, handelt verantwortungslos.
Da kann es dann geschehen, dass sich der liebe Hund nach einer gewissen Eingewöhnungsphase als dominanter Haustyrann entpuppt. Was dann??
Deshalb sollte  jede Übernahme, ob gegen Geld oder umsonst, genau schriftlich festgehalten und geregelt werden. Sonst kann das geschehen, was einem Mitbürger hier unter uns kürzlich passiert ist:

Weiterlesen...