Treue Freunde


sterne03Man sagt: "Der Hund ist der beste Freund des Menschen".


Und an beste Freunde knüpft man gute Erinnerungen und bewahrt sie ein Leben lang auf.


Hier finden Sie Erinnerungen an Mitgeschöpfe, die in den Herzen ihrer Besitzer immer einen Platz haben werden..sterne03

hunde 57       

Details

Nico
2000 – 2016

 

 kerzen 03

 Niko 1



 

 

 

Nico, ein Flatcoated Retriever,  kam im Oktober 2012 zu uns. Sein Frauchen konnte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter um ihn kümmern, obwohl Nico eine Seele von Hund war. Er lebte ein paar Wochen zusammen mit Gina, einer 12 jährigen Schäferhündin bei uns. Nico war auch schon 12 Jahre alt, etwas grau um die Schnauze, aber noch sehr agil. Seine Lieblingsbeschäftigung war: Schmusen. Als die ersten Interessenten für Nico zu uns kamen, schmeichelte er sich gleich in ihre Herzen – Nico hatte ein neues Zuhause gefunden!


Nach ein paar Wochen bekam ich diese Zeilen aus seinem neuen Zuhause:


„Hallo, ich bin`s der Nico. Endlich habe ich ein neues Zuhause. Mein Stammplatz ist in der Küche in einer Ecke mit 3 Heizungen – welcher Luxus. Aber wenn meine neue Familie zum Essen am Tisch sitzt, dann schleiche ich gerne heimlich und „unbemerkt“ unter den Esstisch. Das ist vielleicht schön! Hin und wieder fällt auch mal ein Stückchen Brot, Möhre oder Apfel runter. Das bleibt aber nicht lange liegen! Aber nicht dass ihr denkt, dass ich den ganzen Tag auf der faulen Haut liege! Ich mache lange Spaziergänge, laufe neben dem Fahrrad her, fange Stubenfliegen oder begleite meine Familie mit den Pferden ins Gelände. Ich habe auch ein paar Hunde-Kumpel, die ich manchmal auf den Spaziergängen treffe. Mit denen verstehe ich mich sehr gut und auch die beiden Katzen von meiner Familie sind ganz ok. Mit denen liege ich manchmal im Garten und genieße die Sonne. Jedenfalls bin ich echt froh, dass ich in diese Familie gekommen bin. Ich fühle mich hier echt pudelwohl.“


Gute 3 Jahre hat Nico noch in dieser Familie verbracht und bestimmt jeden Tag genossen. Immer wenn wir einen „Tag der offenen Tür“ hatten, hat Nico uns mit seinem Frauchen besucht. Letztes Jahr im November war uns allen dann eigentlich klar, dass das wohl sein letzter Besuch bei uns sein sollte. Er war schon recht wackelig und schwach. Am 1. April bekamen wir dann die traurige Nachricht:


"Sehr geehrte Frau Lampe,
heute leider die traurige Nachricht, dass mein geliebter Nico über die Regenbogenbrücke gegangen ist.
Heute morgen habe ich ihn einschläfern lassen müssen (mit 15 1/2 Jahren). In den letzten zwei Monaten wurde er etwas schlapper und die Spaziergänge
wollte er nur noch ganz kurz halten, er war jedoch sehr zufrieden. Seit gestern Mittag jedoch konnte er sich nicht mehr auf den Beinen halten, kippte immer um und war orientierungslos, ich musste ihn aufrichten und festhalten. Die Tierärztin hat mir noch eine Stärkungsspritze für ihn mitgegeben, die hat aber nicht geholfen. Heute morgen habe ich die Ärztin erneut angerufen und sie hat ihn dann eingeschläfert, er hatte einen Schlaganfall und es hätte keine Besserung gegeben. Er ist dann ganz friedlich und ruhig, also so wie er auch vom Wesen her war, eingeschlafen.

Ihnen, Frau Lampe, danke ich von Herzen für die Vermittlung dieses tollen Hundes und werde dieses wunderbare Tier niemals vergessen können!

 

Ich bin so unglaublich dankbar, dass ich mit diesem herzensguten, lieben, ehrlichen, braven, ruhigen, treuen und süßen Hund zusammenleben durfte, er war wie ein Geschenk, ein hilfreicher Engel für mich (und das wird er auch in meinem Herzen bleiben)!!!"

Details

Bonny
2002 – 2015

 

 kerzen 03

 Buddy




Nachdem Nachbarn bereits seit mehreren Wochen versucht haben diesem Hund zu helfen, wurde Ende Oktober endlich reagiert. Das Tier lebte in dem Haus mit seiner Besitzerin, die aber selten zu Hause war. Bonny hatte meistens keine Gelegenheit, seine Notdurft draußen zu verrichten, sondern tat es gezwungenermaßen im Haus.

Vor etlichen Wochen wurden bereits Gemeinde und Polizei informiert, es gab aber nach deren Meinung keinen Handlungsbedarf. Wir hatten versucht mit der Frau Kontakt aufzunehmen, aber auch das blieb ohne Erfolg. Die Veterinärin aus Osnabrück hatte mit der Besitzerin telefoniert, wollte den Hund in den nächsten Tagen ansehen. Nachdem der Hund jetzt wohl wieder länger im Haus alleine war, wurden heute Polizei und Feuerwehr informiert. Dieses Mal waren die richtigen Personen vor Ort. Sie fanden einen Weg ins Haus zu kommen und den Hund heraus zu holen. Das alles hätte vor  Wochen schon passieren können.

Danke an die Polisten und der Feuerwehr, die hier spontan gehandelt haben und keine Angst davor hatten, sich durch Müll und Kot zu kämpfen. Wir haben den Hund übernommen und ihn direkt dem Tierarzt vorgestellt. Er hat eiternde Augen, kann auch nicht mehr so gut sehen. Die Knochen sind sehr schlecht, es ist kaum Muskulatur vorhanden. Spaziergänge sind im Moment nur für Minuten möglich. Bonny hat große Liegestellen an den Ellenbogen. Als erste Maßnahme hat er Spritzen gegen Entzündungen und ein Flohmittel bekommen. In den nächsten Tagen muss er erst einmal geröntgt werden. Wie seine weiteren Chancen sind, werden wir in den nächsten Tagen sehen. Jetzt müssen wir erst einmal dafür sorgen, dass er nicht wieder zurück in dieses Haus muss. Im Moment liegt er glücklich mit einem Kauknochen im Hundekörbchen und ist einfach nur lieb.

Danke an die Nachbarn, die nicht locker gelassen und Danke an Polizei und Feuerwehr, die Einsatz und Tierliebe gezeigt haben.


1 Woche später -

Eine Mitte der Woche wurde Bonny geröntgt und gründlich durchgecheckt. Dabei stellte sich heraus, dass er einen großen Tumor in der Milz hat. Die Geräusche beim atmen stammen von einer Kehlkopfentzündung – Bonny hatte immer wieder lange gebellt, das blieb nicht ohne Folgen. Außerdem hat er sich viele Jahre in einem von Schimmelpilzen befallenen Haus aufhalten müssen, ohne ausreichende Frischluft.


2 Wochen später -

Wir hatten gehofft eine Chance zu haben, diesem absolut liebenswerten und tollen Hund noch eine schöne umsorgte Zeit geben zu können, aber leider hat Bonny keine Kraft mehr. Er trinkt und frisst nicht mehr, kann kaum noch aufstehen. Die Atmung ist sehr angestrengt. Seine Augen sind müde. Wir können ihm nur noch den letzten Gefallen tun.


Heute ist Bonny über die Regenbogenbrücke gegangen. Leider hatten wir keine Zeit mehr ihm zu zeigen, wie schön ein Hundeleben sein kann. Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum und Atemnot ließen uns keine Wahl. Um ihm wenigstens ein würdiges Ende zu bereiten, wurde seine Asche im Rosengarten verstreut.

13 Jahre alt ist Bonny geworden und die meiste Zeit war dieser Hund alleine in einer verdreckten, vermüllten und mit Schimmelpilzen verseuchten Wohnung.

Das Einzige, was uns dabei etwas tröstet, ist der Gedanke, dass er nicht alleine, umgeben von Müll und Dreck elendig sterben musste, dass die letzten zwei Wochen für ihn noch schön waren.

Details

Gimli
(Sibirian Husky)
  2002 – 2013

 

 kerzen 03

 Gimli




Hallo, mein Name ist Gimli und ich bin ein Sibirian Husky. Ich wurde im Jahr 2002 mit meinen Geschwistern in nicht sehr guten Verhältnissen geboren. Aber ich hatte Glück, denn ich kam in ein schönes Zuhause. Dort gab es schon eine Hündin namens Esra, mit der ich mich sofort anfreundete. Da sie eine Hütehündin war, habe ich von ihr auch gelernt, wie man gut aufpasst und in der Hundeschule habe ich mich so gut angestellt, dass ich immer ohne Leine laufen durfte.


So hatten wir ein paar schöne Jahre, bis Esra und ihr Frauchen eines Tages weggingen. Mein Herrchen und ich waren sehr traurig. Da mein Herrchen nicht wollte, dass ich alleine sein muss wenn er arbeitet, sind wir in ein Tierheim gefahren und haben nach einem neuen Kumpel für mich gesucht. In dem Husky-Mischling Nanuk haben wir zum Glück schnell einen Freund für mich gefunden.


Wir haben uns von Anfang an toll verstanden und so hatten wir eine schöne Zeit, bis ich etwa 7 Jahre alt war und einen Bandscheibenvorfall bekam. Mein Herrchen ist sofort mit mir zum Tierarzt gefahren, wo mir geholfen wurde, aber von nun an durfte ich nicht mehr so doll mit Nanuk toben denn sonst bekam ich schnell wieder Schmerzen. So ging es noch eine Zeit lang gut, aber im Jahr 2011wurde bei mir auch noch eine schwere Arthrose festgestellt.


Von da an musste ich ständig Medikamente gegen die Schmerzen nehmen, trotzdem fiel mir das Laufen immer schwerer. Als ich im März 2013 auch noch einen Tumor bekam, hat sich mein Herrchen schweren Herzens dazu entschlossen mich über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Wir sind dann zum Tierarzt gefahren und mein Herrchen hat mich noch ganz lange gekrault, bis ich ganz müde wurde und gar keine Schmerzen mehr hatte.


Gimli, wir vermissen Dich alle sehr, Dein Herrchen, seine Familie und Nanuk.

Details

Gina
(Schäferhündin)
  2000 – 2013

 

 kerzen 03

 Gina2




Gina kam im Oktober 2012 zu uns. Sie war 12 Jahre alt und wurde abgegeben, weil ihr Frauchen unheilbar an Krebs erkrankt war. Gina war einmal ein Wohnungshund gewesen, musste aber leider schon seid längerer Zeit im Zwinger leben, da sich ihr Frauchen nicht mehr ständig um sie kümmern konnte.


Gina war ein sehr lieber Hund, ihre Lieblingsbeschäftigung war das Spielen mit einem Tau. Als sie zu uns kam, hatte sie eine Blasenentzündung, ein Geschwür am Fuß und eine Warze am Auge. Sie lies alle Behandlungen geduldig über sich ergehen, die Warze am Auge wurde ihr entfernt. Schon nach einigen Wochen konnten wir Gina vermitteln. Sie zog in ein Zuhause, wo sie ständig betüddelt wurde. Den ganzen Tag wurde mit ihr gespielt, sie musste nicht mehr alleine sein.


Dann ließen wir die Geschwulst am Fuß operieren und die Diagnose lautete: Krebs. Wir waren wie vor den Kopf geschlagen, hofften aber, dass ihr noch eine lange Zeit bleiben würde, um ihr schönes neues Leben zu genießen.


Leider war diese Zeit nur kurz. Ende Mai musste Gina von ihren Leiden erlöst werden.

 

Gabi  Lampe
Marianne Stäck

Details

Csanto
(Neufundländer, Rüde)
  01.10.2007 – 11.03.2013

 

 kerzen 03

 Csanto1







Csanto2


 

„Schau dir den Blick deines Hundes an: Kannst Du immer noch behaupten, er hätte keine Seele?“
(Victor Hugo)


Ein treuer Freund, der uns leider nur 5 Jahre durch unser Leben begleiteten konnte, musste diese Welt viel zu früh verlassen. Wir sind schockiert, wütend und traurig zugleich.


Csanto kam 2007 als Welpe zu uns und wuchs bei uns zu einem stattlichen Neufundländerrüden heran. Charakterfest und wesensstark, ausgeglichen und für jeden Blödsinn zu haben bereitete er uns und seinen tierischen Artgenossen jeden Tag viel Freude. Csanto hatte für alle sichtbar außerordentlich viel Spaß am Leben.


Zu seinen Aufgaben bei uns gehörte es unter anderem auch, die immer wieder aufgenommenen Pflegehunde aus dem Tierschutz willkommen zu heißen und bei uns Zuhause einzuführen. Csanto hat viele Tierschutzhunde kommen und wieder gehen gesehen. Immer freundlich, friedlich und mit großer Gelassenheit war er diesen fremden Hunden eine große Stütze, während sie ihr angestammtes Zuhause verloren hatten und sich bei uns erst mit der neuen Situation auseinandersetzen mussten.


Als der sportlichste Sportneufundländer, den wir bis dahin bei uns zuhause aufgenommen hatten, stellte er den Nachbarshund Julian, einen wenige Jahre älteren Golden Retriever-Rüden tagtäglich auf eine harte Probe. Kaum ein Tag verging, an dem sie nicht zusammen über die Felder liefen, sich jagten und zusammen rauften und spielten. Es war die reinste Freude, diesen beiden lebensfrohen Hunden dabei zuzusehen. Kein Hund im Dorf war ihm zu schade für ein ausgelassenes Spiel oder eine Jagd über die Felder.


Csanto stand mit einem Alter von 5 Jahren in der Blüte seiner Jahre, war kerngesund und unternehmungslustig. Bis er sich im Frühjahr 2013 in einem Graben neben dem Feld eine kleine unscheinbare Verletzung an der Pfote zuzog und anschließend über einen frisch angehäuften Perdemisthaufen auf dem Feld lief. Heute wissen wir, dass er sich dabei eine Wundstarrkrampfinfektion eingefangen hatte. Damals nicht.


Die Pfote schwoll an und wir suchten eine Tierärztin auf. Csanto wurde untersucht und behandelt und jeden Tag wurde sein Gesundheitszustand schlechter. Zwei Wochen des Leidens lagen nun vor ihm und uns. Alle zwei Tage ein Besuch beim Tierarzt. Das wir mit den Symptomen einer Wundstarrkrampfinfektion nicht vertraut waren, mag man uns nachsehen. Der Tierärztin können wir das nicht.


Als der Zustand sich trotz ärztlicher Behandlung nicht stabilisierte, brachten wir Csanto in eine Tierklinik. Aber da war es schon zu spät. Erst jetzt wurde die Tetanusinfektion diagnostiziert. Leider war sein Zustand zu diesem Zeitpunkt schon so schlecht, dass er aus einer Narkose nicht mehr aufgeweckt wurde und von seinem Leid erlöst werden musste.

Fassungslos und voller Trauer haben wir im März 2013 Abschied genommen von einem lieben Freund und Lebensgefährten. Csanto behält für immer einen Platz in unserem Herzen.


Wir erinnern uns jeden Tag an sein Schnaufen, wenn er schlief, seine Lieblingsplätze hier zuhause und seine unverwechselbaren Verhaltensweisen im täglichen Miteinander. Wir werden ihn nicht vergessen.


Mach´s gut mein Freund. Wir wünschen Dir alles erdenklich Gute im Regenbogenland. Und wenn Du Boatswain, Leyka und Tammo wiedersiehst, erzähle ihnen von uns und sag´ ihnen, dass wir sie nicht vergessen haben.

 

Heidi und Klaus Michler

Details

Leyka
(Westsibirischer Laika, Hündin)
  27.07.1992 – 20.05.2009

 

 kerzen 03

 Leyka1







Leyka2


„Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer vergessen wird.“
(Immanuel Kant) 

Viele unserer Tiere waren Tierschutzfälle. Das gilt auch für Leyka, als wir 1992 auf sie aufmerksam wurden. In Mirna (Jakutien, Sibirien) in einer Massenzuchtanlage geboren, wurde sie für den Export nach Westeuropa nach Lettland transportiert.


Dort verbrachte sie eine 4-wöchige Quarantänezeit auf dem Flughafen in Riga und kam dann über Polen nach Deutschland. Hier landete sie dann im Innenhof einer Einfamilienhaussiedlung, bis sie das Glück hatte, von uns aufgenommen zu werden.

Als wir Leyka zu uns nahmen, war sie erst 10 Wochen alt und ihre qualvolle Reise quer über den Kontinent steckte ihr tief in den Knochen.


Es brauchte unendlich viel Geduld, Liebe und fast zwei Jahre Zeit, bis aus Laika ein normaler Hund mit artgerechtem Verhalten wurde. Unsere Geduld und Mühe aber hat uns Leyka tausendfach wieder zurückgegeben. 17 Jahre lang hat sie uns durch unser Leben begleitet. Sie hat uns viel Freude bereitet und war aus unserem täglichen Leben nicht wegzudenken.


Typisch nordisch selbstbewusst entwickelte Leyka einen unnachahmlichen und ausdrucksstarken Charakter, kam wunderbar mit unseren Katzen zurecht und überlebte nacheinander zwei Neufundländer in unserer tierischen Familie. Leyka hatte viele „urtümliche“ Verhaltensweisen und erinnerte uns immer wieder an den Ursprung aller Hunderassen – den Wolf. Das machte diese Hündin so einzigartig und wunderbar.


Der Abschied von Leyka nach längerer Krankheit war einer der traurigsten Tage in unserem Leben. Wir trösten uns auch heute noch mit dem Gedanken, dass das Universum nichts verschwendet – erst recht nicht eine so wundervolle Seele wie die von unserer Leyka. Und wir vertrauen darauf, dass Leyka nach ihrem Weg über die Regenbogenbrücke in eine Welt voller Glück und Zufriedenheit eingetreten ist.


Dort wartet sie nun geduldig auf uns – bis wir eines Tages wieder zusammen sind. Mit all den anderen lieben Seelen, die uns auf der Erde etwas bedeutet haben.


  

 

Heidi und Klaus Michler

Details

Jenny
(Schäferhündin)
  1996 – 2008

 

 kerzen 03

 Jenny1



Jenny kam im Januar 2006 zu uns. Sie hatte vorher nur in Zwingern gelebt. Aus einem Tierheim gekommen, lebte sie viele Jahre in einem Hundezwinger bei einer Gaststätte zusammen mit einem Rüden. Pünktlich 2 Mal im Jahr stellte sich Nachwuchs ein. Als ihr Herrchen starb, wurde Jenny dem Tierschutzverein Melle übergeben.


Total ausgemergelt, heruntergekommen, und mit 10-11 Jahren noch einmal trächtig. Sie bekam 5 Welpen, zog sie, wie alle Würfe vorher auch, pflichtbewusst auf, obwohl sie fast dabei starb.


Wir haben sie damals zu uns genommen, weil wir nicht wollten, dass sie noch einmal in irgendeinem Zwinger landet. Jenny hat jede Streicheleinheit genossen und ist die letzten Jahre wieder richtig aufgelebt. Die letzten Monate baute sie leider immer stärker ab, und Anfang Dezember 2008 mussten wir sie dann wegen eines Magendrehers einschläfern lassen.   

 

Gabi und Michael Lampe

Details

Tammo
(Neufundländer-Bernhardiner Mischling, Rüde)
Mai 1997 – 30.05.2007

 

 kerzen 03

 Tammo1


„Gehe nicht vor mir, ich folge ich dir nicht.
Geh nicht hinter mir, ich führe ich dich nicht.
Geh neben mir und sei einfach mein Freund.“
(Albert Camus) 

Manchmal entscheidet ein einziger, winziger Augenblick im Leben das weitere Geschehen. So war es auch mit Tammo. Bei einem Besuch bei Verwandten begegneten wir diesem damals schon imposanten jungen Hund. Er war gerade mal 1 Jahr alt und sollte seine Familie schon wieder verlassen. Eine erste Begegnung in der Küche, ein neugieriger Blickkontakt und ein zaghaftes Schlecken mit der Zunge über die Hand, die ihn streichelt. Das war´s. Von da an gehörte er zu uns.


Tammo war von Anfang an eine treue Seele. Alle guten Eigenschaften eines Neufundländers, gepaart mit einigen wenigen „ausgefallenen“ des anderen Elternteils, eines Bernhardiners. Sozusagen ein Neufundländer mit überdurchschnittlichem Bewegungsdrang und ein ganz klein wenig Jagdtrieb. Aber der wurde im Laufe seines Lebens immer weniger. Tammo ging aufgeschlossen und friedfertig durchs Leben. Er nutzte jede Gelegenheit zum Spielen und herumtollen mit seinen Artgenossen.


Tammo durfte zusammen mit uns und bei uns ein glückliches und entspanntes Hundeleben führen – bis zu dem Tag, an dem wir aus Sorge um seinen künftigen Gesundheitszustand eine Zahnfleischoperation durchführen ließen.


Ein vom Tierarzt vergessenes Antibiotikum führte zu einer Infektion des Herzmuskels und innerhalb von 14 Tagen zum Tod dieses wundervollen tierischen Begleiters. Wir haben uns noch lange danach viele Vorwürfe gemacht und uns viele Male gefragt, ob die Entscheidung zu dieser Zahn-OP wirklich die Richtige war. Letztendlich konnten wir aber leider nichts daran ändern, dass Tammo im Alter von knapp über 10 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen musste.


Als bis dahin kerngesunder Hund wurde er plötzlich und unerwartet mitten aus unserem Leben gerissen. Den letzten Blick in seine sterbenden Augen und seinen letzten Atemzug werde ich niemals vergessen. Das letzte Ausatmen hörte sich an wie „Nun habe ich es geschafft“. An diesem Tag waren wir sehr traurig.


Heidi und Klaus Michler

Details

Boatswain
Neufundländer (Rüde)
30.12.1991 – 23.03.1998

 

 kerzen 03
 Boatwain1

Boatswain war der Beginn einer Liebe zur Rasse der Neufundländer, die bis heute bei uns andauert. Am Tag vor Sylvester 1991 geboren, war er der erste Neufundländer bei uns. Er war es, der uns den Charakter, die Geduld, die Ausgeglichenheit und die Gutmütigkeit dieser riesigen Bären eindringlich vor Augen führte. Vom ersten Moment an hatten wir Boatswain in unser Herz geschlossen und durften mit ihm – zusammen mit unserer Leyka – wundervolle Jahre verleben.


Leider wurde Boatswain nur etwas über sechs Jahre alt. Am Ende seiner Zeit verlor er innerhalb weniger Wochen mehr als 20 Kilo Gewicht. Er verstand die Welt nicht mehr und wusste nicht, was mit ihm geschah. Innerhalb kürzester Zeit verlor er all seine übermäßige innere Kraft und Stärke. Schließlich mussten wir ihn erlösen und ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Der Krebs hatte alle seine inneren Organe befallen und ließ diesem wundervollen Hund leider keine Chance.


Boatswain wird immer ein Platz in unserem Herzen haben. Noch heute denken wir immer mal wieder wehmütig an die vielen schönen Dinge, die wir mit ihm erleben durften.

Heidi und Klaus Michler

   

Neu in der Vermittlung  

Es wurden keine Einträge gefunden
   

Der schnelle Kontakt zu uns

Wenn Sie uns etwas mitteilen möchten, nutzen Sie bitte das Kontaktformular im oberen Menü oder senden Sie eine Email an

service@tierhilfe-melle.de


Übrigens: Wir arbeiten außer in Melle selbst auch überregional im südlichen Osnabrücker Land - eben in Melle und Umgebung...

   

Wir sind Mitglied im Deutschen Tierschutzbund

   

Unser Spendenkonto bei der Kreissparkasse Melle

Für Überweisungen verwenden Sie bitte diese Kontodaten:
Konto: 10 14 33 1, Bankleitzahl: 265 522 86
Für SEPA-Überweisungen:
IBAN: DE55 2655 2286 0001 0143 31,  BIC: NOLADE21MEL

Wenn Sie eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) wünschen, vermerken Sie bitte auf dem Überweisungsträger Ihre Anschrift.

   
© 2008-2013 - Tierhilfe-Melle e.V.