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Tammo
(Neufundländer-Bernhardiner Mischling, Rüde)
Mai 1997 – 30.05.2007

 

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 Tammo1


„Gehe nicht vor mir, ich folge ich dir nicht.
Geh nicht hinter mir, ich führe ich dich nicht.
Geh neben mir und sei einfach mein Freund.“
(Albert Camus) 

Manchmal entscheidet ein einziger, winziger Augenblick im Leben das weitere Geschehen. So war es auch mit Tammo. Bei einem Besuch bei Verwandten begegneten wir diesem damals schon imposanten jungen Hund. Er war gerade mal 1 Jahr alt und sollte seine Familie schon wieder verlassen. Eine erste Begegnung in der Küche, ein neugieriger Blickkontakt und ein zaghaftes Schlecken mit der Zunge über die Hand, die ihn streichelt. Das war´s. Von da an gehörte er zu uns.


Tammo war von Anfang an eine treue Seele. Alle guten Eigenschaften eines Neufundländers, gepaart mit einigen wenigen „ausgefallenen“ des anderen Elternteils, eines Bernhardiners. Sozusagen ein Neufundländer mit überdurchschnittlichem Bewegungsdrang und ein ganz klein wenig Jagdtrieb. Aber der wurde im Laufe seines Lebens immer weniger. Tammo ging aufgeschlossen und friedfertig durchs Leben. Er nutzte jede Gelegenheit zum Spielen und herumtollen mit seinen Artgenossen.


Tammo durfte zusammen mit uns und bei uns ein glückliches und entspanntes Hundeleben führen – bis zu dem Tag, an dem wir aus Sorge um seinen künftigen Gesundheitszustand eine Zahnfleischoperation durchführen ließen.


Ein vom Tierarzt vergessenes Antibiotikum führte zu einer Infektion des Herzmuskels und innerhalb von 14 Tagen zum Tod dieses wundervollen tierischen Begleiters. Wir haben uns noch lange danach viele Vorwürfe gemacht und uns viele Male gefragt, ob die Entscheidung zu dieser Zahn-OP wirklich die Richtige war. Letztendlich konnten wir aber leider nichts daran ändern, dass Tammo im Alter von knapp über 10 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen musste.


Als bis dahin kerngesunder Hund wurde er plötzlich und unerwartet mitten aus unserem Leben gerissen. Den letzten Blick in seine sterbenden Augen und seinen letzten Atemzug werde ich niemals vergessen. Das letzte Ausatmen hörte sich an wie „Nun habe ich es geschafft“. An diesem Tag waren wir sehr traurig.


Heidi und Klaus Michler

   

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