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Csanto
(Neufundländer, Rüde)
  01.10.2007 – 11.03.2013

 

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„Schau dir den Blick deines Hundes an: Kannst Du immer noch behaupten, er hätte keine Seele?“
(Victor Hugo)


Ein treuer Freund, der uns leider nur 5 Jahre durch unser Leben begleiteten konnte, musste diese Welt viel zu früh verlassen. Wir sind schockiert, wütend und traurig zugleich.


Csanto kam 2007 als Welpe zu uns und wuchs bei uns zu einem stattlichen Neufundländerrüden heran. Charakterfest und wesensstark, ausgeglichen und für jeden Blödsinn zu haben bereitete er uns und seinen tierischen Artgenossen jeden Tag viel Freude. Csanto hatte für alle sichtbar außerordentlich viel Spaß am Leben.


Zu seinen Aufgaben bei uns gehörte es unter anderem auch, die immer wieder aufgenommenen Pflegehunde aus dem Tierschutz willkommen zu heißen und bei uns Zuhause einzuführen. Csanto hat viele Tierschutzhunde kommen und wieder gehen gesehen. Immer freundlich, friedlich und mit großer Gelassenheit war er diesen fremden Hunden eine große Stütze, während sie ihr angestammtes Zuhause verloren hatten und sich bei uns erst mit der neuen Situation auseinandersetzen mussten.


Als der sportlichste Sportneufundländer, den wir bis dahin bei uns zuhause aufgenommen hatten, stellte er den Nachbarshund Julian, einen wenige Jahre älteren Golden Retriever-Rüden tagtäglich auf eine harte Probe. Kaum ein Tag verging, an dem sie nicht zusammen über die Felder liefen, sich jagten und zusammen rauften und spielten. Es war die reinste Freude, diesen beiden lebensfrohen Hunden dabei zuzusehen. Kein Hund im Dorf war ihm zu schade für ein ausgelassenes Spiel oder eine Jagd über die Felder.


Csanto stand mit einem Alter von 5 Jahren in der Blüte seiner Jahre, war kerngesund und unternehmungslustig. Bis er sich im Frühjahr 2013 in einem Graben neben dem Feld eine kleine unscheinbare Verletzung an der Pfote zuzog und anschließend über einen frisch angehäuften Perdemisthaufen auf dem Feld lief. Heute wissen wir, dass er sich dabei eine Wundstarrkrampfinfektion eingefangen hatte. Damals nicht.


Die Pfote schwoll an und wir suchten eine Tierärztin auf. Csanto wurde untersucht und behandelt und jeden Tag wurde sein Gesundheitszustand schlechter. Zwei Wochen des Leidens lagen nun vor ihm und uns. Alle zwei Tage ein Besuch beim Tierarzt. Das wir mit den Symptomen einer Wundstarrkrampfinfektion nicht vertraut waren, mag man uns nachsehen. Der Tierärztin können wir das nicht.


Als der Zustand sich trotz ärztlicher Behandlung nicht stabilisierte, brachten wir Csanto in eine Tierklinik. Aber da war es schon zu spät. Erst jetzt wurde die Tetanusinfektion diagnostiziert. Leider war sein Zustand zu diesem Zeitpunkt schon so schlecht, dass er aus einer Narkose nicht mehr aufgeweckt wurde und von seinem Leid erlöst werden musste.

Fassungslos und voller Trauer haben wir im März 2013 Abschied genommen von einem lieben Freund und Lebensgefährten. Csanto behält für immer einen Platz in unserem Herzen.


Wir erinnern uns jeden Tag an sein Schnaufen, wenn er schlief, seine Lieblingsplätze hier zuhause und seine unverwechselbaren Verhaltensweisen im täglichen Miteinander. Wir werden ihn nicht vergessen.


Mach´s gut mein Freund. Wir wünschen Dir alles erdenklich Gute im Regenbogenland. Und wenn Du Boatswain, Leyka und Tammo wiedersiehst, erzähle ihnen von uns und sag´ ihnen, dass wir sie nicht vergessen haben.

 

Heidi und Klaus Michler

   

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